Month: September 2017

DE014 Katharina Jung: Entwicklungshilfe, Volunteering & gemeinsame Projekte

Katharina Jung ist eine engagierte junge Expertin auf dem Gebiet Entwicklungshilfe, Volunteering und globaler Zusammenarbeit. Sie hat früh angefangen, als Freiwillige in verschiedensten Projekten auf der ganzen Welt mitzumachen, und dann für sich erkannt: Entwicklungsarbeit in dem Sinne ist nicht das ihre. Wieso sollten wir aus dem globalen Norden immer die Helferperspektive haben, und in einer Hierarchie südliche Länder nach unserem eigenen Standard “entwickeln”?

Aus diesem Gedanken heraus entstand Global Match, eine Organisation die weltweit Menschen aus Nord und Süd ein zu eins verbindet, damit sie gemeinsam arbeiten, lernen, erschaffen, verkaufen oder forschen können.  Jeder kann sich bewerben, und wird dann mit einem Partner mit ähnlichen Interessen “gematcht”.

Wir sprechen über die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinigten Nationen, über Projektarbeiten in Entwicklungsländer, über Neokolonialismus, Startups und Volunteering. Hierbei beantwortet Katharina Fragen wie “wie spende ich richtig?”, “worauf sollte ich als Volunteer achten?” und “wie lässt sich Neokolonialismus vermeiden?”. Sie erklärt, wie wir wirklich etwas verändern und nachhaltig einen positiven Unterschied machen können.

Links:

Global Match: www.globalmatch.me

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DE013 Florian Pachaly: Coffee to go als Pfandsystem

Das Prinzip Coffee-to-go stellt weltweit ein echtes Problem für die Umwelt dar, denn die Abfallproduktion durch Einwegbecher ist enorm. Allein in Deutschland werden stündlich um die 320.000 Becher verbraucht, das macht im Jahr nahezu 3 Milliarden Einwegbecher. Diese Becher verbrauchen einiges an Ressourcen, ca. 111.000 T Co2, 43.000 Bäume und 1,5 Milliarden l Wasser gehen im Schnitt für den deutschen Verbrauch an Kaffeebechern drauf. Und noch dazu macht die  Kunststoffbeschichtung im Pappbecher sind diese sogut wie unmöglich zu recyceln.

Florian Pachaly, Mitgründer und Geschäftsführer von Recup wollte dem nicht länger zusehen, und zeigt nun, dass es auch anders geht: Er hat mit Recup ein deutschlandweites Pfandsystem für to-go-Becher ins Leben gerufen. Bei allen teilnehmenden Cafes kann man nun für 1€ Pfand einen wiederverwendbaren mintgrünen Becher mitnehmen, und bei einem beliebigen Partner wieder abgeben. Dort wird er gespült, neu gefüllt und das Spiel wiederholt sich.

Recup ist endlich mal eine sinnvolle Lösung, mit der Coffee-to-go wieder Spaß macht, und die euch ziemlich einfach dabei helfen kann, Müll einzusparen. Die ganze Geschichte und noch mehr Insider Infos findet ihr in diesem bestgelaunten Interview.

Posted by ImpactRevolution